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Freitag, 30. Juli 2010

Projekte radikal hinterfragen


In der Projektstartphase werden Projekte mit Abstand am stärksten geformt. Selten werden die Gestaltungsmöglichkeit wirklich genutzt. Um Projekte optimal zu starten, sollte bei Projektbeginn schlicht alles – auch das Nichts! – zugelassen werden. Dann folgt die radikale Hinterfragung aller gesammelten Punkte. Konstruktiv-kritische Fragen zum Inhalt und der Abgrenzung sind eine zwingende Anforderung an zeitgemässes Projektmanagement. Der Projektleiter darf dieser Aufgabe ungeachtet möglicher unangenehmer Diskussionen in gar keinem Fall aus dem Wege gehen. Einige mögliche Fragen sind:
  • Welche Funktionen sollen in Betracht gezogen werden?
  • Sind benachbarte Systeme zu berücksichtigen?
  • Kann das Projekt auf einzelne Teilaspekte des Problems reduziert werden?
  • Welche (organisatorischen) Bereiche sind betroffen?
  • Liesse sich das Resultat auf andere Benutzer übertragen – kann die Lösung/das System auch anderweitig verwendet werden?
  • Ist das Projekt überhaupt notwendig bzw. sinnvoll? Ist die Null-Lösung eine diskutierbare Alternative?

Mit der Methode der Maske 23, welche diesen Prozess leitet, können Projekte frühzeitig auf die Unternehmensziele und die echten Bedürfnisse des Auftraggebers abgestimmt und damit optimal gestartet werden.

Dieser Fachtipp zu Projektmanagement wurde von Heinz Scheuring verfasst. Mehr Fachwissen von ihm gibt es am PM Training Forum vom 6. Oktober in Zürich in der Trainingseinheit „Projekte professionell starten“. In der Trainingseinheit wird aufgezeigt, wie Projekte mit der richtigen Haltung und griffigen Methoden so gestartet werden, dass ein maximaler Beitrag an die Unternehmensziele resultiert.

Heinz Scheuring ist Consultant und Trainer im Bereich Projektmanagement sowie Autor des Fachbuches „Der www-Schlüssel zum Projektmanagement“. Scheuring ist Mitglied des Vorstands der spm swiss project management association, verantwortlich für die Verbreitung von Projektmanagement an Schulen.
Links:

Freitag, 23. Juli 2010

Die Kunst der richtigen Fragen im Projektmanagement

Wer fragt, erhält Antworten. Doch nicht immer sind dies brauchbar. Und oft sind es die Fragen, die falsch gestellt wurden und zu unbrauchbaren Antworten führen. Wenn ein Projekt auf der Kippe steht, eine heikle Situation eintrifft oder die Spannung in einem Projektteam einen Höhepunkt erreicht, fragt man oft: „Warum?“. Dass diese Frage kaum konkrete Antworten bringt, versteht sich von selbst. Deshalb sollte man besser gegenständliche Fragen stellen:
  • Wie haben wir das Reporting gestaltet dass wir das übersehen konnten?
  • Wer hat die Schätzungen für dieses Arbeitspaket abgegeben?
  • Was haben wir bei der Planung angenommen was jetzt nicht mehr stimmt?
  • Wo kann uns das wieder passieren?

Aus diesen Fragen resultieren Antworten, die zu einer Lösung oder Verbesserung der Situation beitragen können. Probieren Sie es aus!

Dieser Fachtipp zu Projektmanagement wurde von Roman Stadlmair verfasst. Mehr Fachwissen von ihm gibt es am PM Training Forum vom 6. Oktober in Zürich in der Trainingseinheit „Die Top 10-Tipps für optimierte Kommunikation“. Es vermittelt die Grundlagen für überzeugendes und sicheres Auftreten, das Fördern von klaren Aussagen und eine erweiterte Flexibilität in gespannten Gesprächssituationen. Damit gestalten Sie Ihren Projektalltag entspannter und effektiver.

Roman Stadlmair ist seit 20 Jahren in der IT Branche tätig und hat dort in vielen Bereichen, von der Technik bis zum Vertrieb und Beratung, Erfahrungen sammeln können. Nach leitenden Funktionen im in und Ausland folgte der Schritt in die Selbständigkeit, als Unternehmensberater, Projektleiter, Trainer, Moderator, Mediator und Coach.

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