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Freitag, 20. August 2010

Konstruktives Feedback für Projektmanager

Welcher Projektmanager kennt das nicht? Man hat einem Teammitglied eine Aufgabe übertragen und wartet auf das Ergebnis. Und dann kommt das Ergebnis – vielleicht später als erwartet – aber es entspricht nicht den Erwartungen des Projektmanagers. Was nun? Wichtig ist im Projektmanagement, dass bereits bei der Aufgabendefinition spätere Missverständnisse möglichst vermieden werden. Treten sie dennoch auf, braucht es konstruktives Feedback. Diese drei Hauptpunkte sollen unbedingt beachtet werden:
  1. Wichtig im Feedback ist wertschätzende Kommunikation und echte Auseinandersetzung.
  2. Sag ehrlich, was Du denkst und fühlst, aber sei nicht verletzend.
  3. Gutes Feedback braucht kein Regelwerk, aber eine Grundhaltung von Respekt für den anderen.
Mit etwas Training gelingt konstruktives Feedback jedem. Und es lohnt sich, denn es verbessert nicht nur die Arbeitsqualität im Moment, sondern spornt die Teammitglieder zu steter Weiterentwicklung und Verbesserung an.
Dieser Fachtipp zu Projektmanagement wurde von Ingrid Giel verfasst. Mehr Fachwissen von ihr gibt es am PM Training Forum vom 6. Oktober in Zürich in der Trainingseinheit „Konstruktives Feedback für Projektmanager“. Die Teilnehmenden erproben in Kleingruppen an aktuellen Beispielen, wie ein konstruktives Feedback aussehen kann. Und besprechen, wie man schon bei der Aufgabendefinition spätere Missverständnisse vermeidet. Zum Abschluss des Workshops steht die praktische Umsetzung der Lernerfahrungen in den Alltag.

Dr. Ingrid Giel ist Coach und Trainerin. Ihre Spezialgebiete im Bereich Projektmanagement sind Kommunikation, Entwickeln von Handlungskompetenzen, Entscheidungsfindung sowie Coaching von Projektmanagern in komplexen Projektsituationen.



Links:
Das PM Training Forum

Freitag, 13. August 2010

Projekte mit einem strukturierten Brainstorming starten

Um von Anfang an keine Idee zu vergessen, alle Möglichkeiten zusammenzutragen und sämtliche Alternativen anzudenken, steigen Sie idealerweise mit einem Start-Brainstorming in all Ihre künftigen Projekte ein. Dabei handelt es sich um ein thematisch strukturiertes Brainstorming, bei dem das Projekt in seinen verschiedenen Facetten möglichst tiefgründig durchleuchtet wird. Passende Begriffe sorgen dafür, dass sich der Gedankensturm in alle Ecken projektrelevanter Themen und Aspekte ausbreitet. Das Ausmass an wertvoller Substanz, die so entsteht und die bis weit in die Projektrealisierung hinein weiter wirkt, ist verblüffend. Ein Auszug aus der Liste der Brainstorming-Begriffe:
  • Visionen: Welches wären die „höchsten Gefühle“ in Bezug auf ein mögliches Projektergebnis?
  • Risiken/Befürchtungen: Was könnte alles schief gehen im Projekt?
  • Resultate/Sachgebiete: Welche Ergebnisse liegen am Ende des Projekts vor? Welche Aspekte und Sachgebiete sind (möglicherweise) zu bearbeiten oder können einen Einfluss haben?
  • Das „0. Gebot“: Wer hat eine ähnliche Aufgabenstellung bereits bearbeitet, sich mit dem Thema befasst und kann positive oder negative Erfahrungen beitragen?
  • Erfolgsfaktoren: Welche Faktoren und Voraussetzungen können die Chancen auf einen Projekterfolg erhöhen?

Dieser Fachtipp zu Projektmanagement wurde von Heinz Scheuring verfasst. Mehr Fachwissen von ihm gibt es am PM Training Forum vom 6. Oktober in Zürich in der Trainingseinheit „Projekte professionell starten“. In der Trainingseinheit wird aufgezeigt, wie Projekte mit der richtigen Haltung und griffigen Methoden so gestartet werden, dass ein maximaler Beitrag an die Unternehmensziele resultiert.

Heinz Scheuring ist Consultant und Trainer im Bereich Projektmanagement sowie Autor des Fachbuches „Der www-Schlüssel zum Projektmanagement“. Scheuring ist Mitglied des Vorstands der spm swiss project management association, verantwortlich für die Verbreitung von Projektmanagement an Schulen.

Links:
Projekte professionell starten

Freitag, 6. August 2010

Die Kunst der richtigen Ansprache im Projektmanagement

Manchmal verstehen wir den Menschen uns gegenüber nicht. Er oder sie spricht zwar dieselbe Sprache wie wir, doch es fällt uns extrem schwer, den Ausführungen unseres Gegenübers zu folgen. Oft liegen solche Verständigungsprobleme an den unterschiedlichen inneren Welten der Gesprächspartner, auch internes Repräsentationssystem genannt. Dieses bestimmt, wie sich jeder von uns die eigene Welt zusammensetzt. Die meisten Menschen haben ein visuelles Repräsentationssystem, welches dann ihre Sprache entsprechend beeinflusst. Sie benutzen Worte wie vorstellen, ansehen, schauen, blicken, zeigen, bildlich, hell oder dunkel, scheinen, klar, trübe, neblig, leuchten, verschwommen, Perspektive, farbig, abzielen. Am zweithäufigsten sind Menschen mit einem auditiven Repräsentationssystem. Diese erkennt man an den Worten: Laut, stimmig, Resonanz, Harmonie, harmonisch, klingen, für etwas eine Antenne haben, Zwischentöne heraushören, Musik in meinen Ohren, pfeifen, schrill.

Nehmen Sie sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit und versuchen Sie, bei den wichtigsten Leuten im Projekt das jeweilige Repräsentationssystem herauszufinden. Danach können Sie Ihre Sprache anpassen und Sie werden sofort besser verstanden.

Dieser Fachtipp zu Projektmanagement wurde von Roman Stadlmair verfasst. Mehr Fachwissen von ihm gibt es am PM Training Forum vom 6. Oktober in Zürich in der Trainingseinheit „Die Top 10-Tipps für optimierte Kommunikation“. Es vermittelt die Grundlagen für überzeugendes und sicheres Auftreten, das Fördern von klaren Aussagen und eine erweiterte Flexibilität in gespannten Gesprächssituationen. Damit gestalten Sie Ihren Projektalltag entspannter und effektiver.

Roman Stadlmair ist seit 20 Jahren in der IT Branche tätig und hat dort in vielen Bereichen, von der Technik bis zum Vertrieb und Beratung, Erfahrungen sammeln können. Nach leitenden Funktionen im in und Ausland folgte der Schritt in die Selbständigkeit, als Unternehmensberater, Projektleiter, Trainer, Moderator, Mediator und Coach.

Links:
Das PM Training Forum
Die Top 10-Tipps für optimierte Kommunikation